Hettstedt, den 10. März 2026 – Mit dem heutigen feierlichen Spatenstich hat der Landkreis Mansfeld-Südharz den offiziellen Beginn der baulichen Umsetzung für ein wegweisendes Infrastrukturprojekt markiert. In Hettstedt entsteht das neue Regionale Gesundheits- und Notfallzentrum, kurz REGENT, in direkter Kombination mit der neuen Hauptrettungswache des Eigenbetrieb Rettungsdienst. Nachdem am 12. November 2024 bereits das Bauschild enthüllt wurde, markiert der heutige Tag den entscheidenden Übergang von der Planungs- in die Realisierungsphase.
Ein innovatives Versorgungskonzept
Das REGENT orientiert sich an der bewährten Struktur früherer Polikliniken und wird als moderner medizinischer Knotenpunkt fungieren. Das Projekt wird im engen Verbund mit den Helios Kliniken Mansfeld-Südharz betrieben und als fester Betriebsteil in den Eigenbetrieb Rettungsdienst des Landkreises Mansfeld-Südharz integriert. Durch die räumliche und funktionale Zusammenlegung mit der neuen Hauptrettungswache Hettstedt entsteht ein hochmoderner Standort, der durch eine State-of-the-Art-Ausstattung und optimierte infrastrukturelle Bedingungen überzeugt.
Investitionen und wirtschaftliche Bedeutung
Das Gesamtinvestitionsvolumen für dieses Bauvorhaben beläuft sich auf rund 9,8 Millionen Euro. Davon bringt der Landkreis Mansfeld-Südharz knapp eine Million Euro als Eigenkapital direkt aus dem Kreishaushalt ein. Die Fertigstellung des gesamten Gebäudekomplexes ist nach derzeitigem Planungsstand für Mitte 2027 vorgesehen.
Stimmen zum Baubeginn
Landrat André Schröder (CDU) hob in seiner Ansprache die strategische Bedeutung des Standorts hervor. Er betonte, dass dieses Projekt ein klares Bekenntnis zum Standort Hettstedt darstelle. Ziel sei es, die Chancen des Strukturwandels aktiv zu nutzen, um die medizinische Versorgung in der Region nachhaltig zu stärken und für die Zukunft krisenfest zu festigen.
Stefan Kipfelsberger, Leiter der Stabsstelle Strukturwandel, zeigte sich angesichts des Baustarts äußerst zufrieden. Er unterstrich, dass es nach der intensiven Phase der Konzeptionierung und der Erteilung der notwendigen Bescheide ein wichtiges Signal sei, nun handfeste Ergebnisse präsentieren zu können. Die nun sichtbaren Fortschritte seien das Resultat einer akribischen Vorbereitung, die über lange Zeit hinter den Kulissen stattgefunden habe.
Auch Uwe Treskow, Betriebsleiter des Eigenbetrieb Rettungsdienst, betonte die Relevanz des heutigen Tages. Seit geraumer Zeit laufen die internen Planungen zur betrieblichen Struktur und zum späteren Wirkbetrieb unter Hochdruck. Man sei im Team sehr stolz darauf, die theoretischen Konzepte nun endlich in die bauliche Umsetzung überführen zu können.
Politische Begleitung und Verfahren
An der feierlichen Zeremonie nahmen zahlreiche Vertreter des öffentlichen Lebens teil, darunter der Bürgermeister der Stadt Hettstedt sowie Mitglieder des Kreistages, des Landtages und des Bundestages. Zudem waren maßgebliche Funktionsträger anwesend, die den komplexen Genehmigungs- und Planprozess in den vergangenen Monaten tatkräftig unterstützt haben.
Mit dem Neubau des REGENT und der Hauptrettungswache setzt der Eigenbetrieb Rettungsdienst einen neuen Standard in der regionalen Notfallmedizin und Gesundheitsvorsorge, der sowohl den Patienten als auch den Beschäftigten modernste Arbeits- und Behandlungsbedingungen bietet.







