Weiterer Schritt zur Verbesserung der rettungsdienstlichen Versorgung im Landkreis Mansfeld-Südharz – neuer Standort soll Hilfsfristen verkürzen
Mansfeld, 29. September 2026 – Mit der offiziellen Eröffnung der neuen Rettungswache in Mansfeld wurde heute ein wichtiger Meilenstein für die Weiterentwicklung des Rettungsdienstes im Landkreis Mansfeld-Südharz erreicht. Der neue Standort soll dazu beitragen, die Hilfsfristen im Versorgungsbereich zu verbessern und eine bedarfsgerechte notfallmedizinische Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen.
Grundlage für die Entwicklung des neuen Standorts ist ein Gutachten aus dem Jahr 2024. Dieses empfahl, die bisherige rettungsdienstliche Struktur im Bereich der Rettungswache Klostermansfeld zu dezentralisieren. Mit der Einrichtung der Rettungswache Mansfeld wird diese Empfehlung schrittweise umgesetzt. Perspektivisch ist zudem eine weitere Rettungswache in Helbra vorgesehen, um die dezentrale Versorgung im Bereich weiter auszubauen.
Schnelle Umsetzung mit Perspektive
Um den neuen Standort in Mansfeld möglichst zeitnah bereitstellen zu können, wurde bewusst eine Containerbauweise gewählt. Diese ermöglicht eine kurzfristige Realisierung der erforderlichen Infrastruktur und schafft gleichzeitig die Grundlage für eine spätere Weiterentwicklung.
Bereits bei der Planung wurde berücksichtigt, dass die Containerlösung bei entsprechendem Bedarf durch einen festen Wachenbau ersetzt werden kann. Die bauliche Konzeption ermöglicht es, diesen Schritt vergleichsweise unkompliziert umzusetzen, sobald sich der Standort im laufenden Betrieb bewährt hat.
Für die Umsetzung des Projekts stellten die Kostenträger insgesamt 500.000 Euro zur Verfügung.
Ein RTW und zehn Beschäftigte am neuen Standort
An der Rettungswache Mansfeld ist künftig ein Rettungswagen (RTW) stationiert. Insgesamt sind zehn Kolleginnen und Kollegen dem Standort zugeordnet. Von hier aus gewährleisten sie die rettungsdienstliche Versorgung der Bevölkerung im Einsatzgebiet.
Die neue Standortstruktur verfolgt das Ziel, die Wege zu den Einsatzorten zu verkürzen und damit die Voraussetzungen für eine Verbesserung der Hilfsfristen zu schaffen. Mit der Inbetriebnahme in Mansfeld wird die rettungsdienstliche Infrastruktur im Landkreis gezielt weiterentwickelt.
Gemeinsam für eine verlässliche Notfallversorgung
Landrat André Schröder hob bei der Eröffnung die Bedeutung einer leistungsfähigen rettungsdienstlichen Infrastruktur für die Menschen im Landkreis hervor. Die Weiterentwicklung der Standorte sei ein wichtiger Baustein, um eine bedarfsgerechte Versorgung sicherzustellen.
Auch Uwe Treskow, Betriebsleiter des Eigenbetriebs Rettungsdienst, unterstrich die Bedeutung des neuen Standorts. Mit der Dezentralisierung werde die rettungsdienstliche Struktur gezielt an die Anforderungen des Versorgungsgebiets angepasst. Die neue Rettungswache solle dazu beitragen, Einsatzorte schneller zu erreichen und die Einhaltung der Hilfsfristen zu verbessern.
Andreas Koch, Bürgermeister der Stadt Mansfeld, begrüßte die Einrichtung der neuen Rettungswache ebenfalls. Er würdigte deren Bedeutung für die Stadt und die umliegenden Ortschaften.
Weiterentwicklung der Rettungsdienststruktur
Mit der Eröffnung der Rettungswache Mansfeld ist ein weiterer Schritt zur bedarfsgerechten Weiterentwicklung des Rettungsdienstes im Landkreis Mansfeld-Südharz umgesetzt. Mit dem perspektivisch geplanten Standort in Helbra soll die dezentrale Struktur künftig weiter ergänzt werden.
Der Landkreis und der Eigenbetrieb Rettungsdienst verfolgen damit das Ziel, die rettungsdienstliche Versorgung kontinuierlich an die Anforderungen der Bevölkerung und die örtlichen Gegebenheiten anzupassen.
Ein besonderer Dank gilt allen Beteiligten, die an der Planung und Umsetzung des Projekts mitgewirkt haben, sowie den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Rettungsdienstes, die täglich für die Sicherheit und Gesundheit der Menschen im Landkreis im Einsatz sind.











